Industrie 4.0 – heute Vision, morgen Realität

Punktlandung durch berechenbare Prozesse

Die ‘vierte industrielle Revolution’ ist eine natürliche Folge unseres Zeitalters. Vom Grunde her begonnen mit der Dampfmaschine (Umstellen der Produktion auf Maschinenkraft), Anfang des 20. Jahrhunderts die Erfindung des Fließbandes für eine effizientere Produktion und nur 80 Jahre später die programmierbare Steuerung der Fertigungsprozesse. Diese Revolutionen brachten immense Einsparungen, gingen aber zu Lasten der individuellen Produktion. Industrie 4.0 soll nun wieder die Möglichkeit bieten kleine Losgrößen wirtschaftlich, termingerecht und in entsprechender Qualität zu liefern.

Smart factory: Chance und Herausforderung zugleich

Bei einer intakten Smart Factory kommunizieren Werkstück und Werkzeugmaschine über einen Webserver, gesteuert von der Leitebene. Dazu nötig ist die Verschmelzung moderner IT-Möglichkeiten mit der digitalisierten Produktionsebene. Für einen kontinuierlichen Informationsaustausch zwischen Planungs- und Fertigungsebene müssen zum einen das Internet und die Inhouse-Software aufeinander abgestimmt sein. Zum anderen muss das Produkt gleich mehreren Anforderungen genügen. Dazu gehören die eindeutige Identifizierbarkeit der Erzeugnisse, aber auch stets das Wissen über die aktuelle Position und den Zustand des Produktes und der Wertschöpfungskette.

IT-Infrastruktur: Mit der Automatisierung Schritt halten

Automatisierungskonzepte im Maschinenumfeld sind eine häufige Maßnahme, um höhere Flexibilität im Produktionsumfeld zu erreichen. Eine nicht zu unterschätzende Herausforderung besteht dabei darin, die Qualität der IT-Prozesse von der kaufmännischen Unternehmenssteuerung bis hin zur Bearbeitungsmaschine auf ein Niveau zu bringen. Die IT-Systeme der Verwaltung und der Produktentwicklung sind zwar vielfach stark vernetzt, in anderen Bereichen finden sich aber meist lokale Softwaremodule, die Prozessinseln unterstützen. So können viele Produzenten nur auf Insellösungen zugreifen, die für eine effiziente, integrierte Fertigungssteuerung erst „auf Linie gebracht“ werden müssen.

An der Schnittstelle zwischen Planung und Produktion

Als Schnittstelle zwischen der planenden Leit- und der operativen Produktionsebene schaffen Manufacturing Execution-Systeme (MES) wie die Lösung der Proxia Software AG Voraussetzungen, um den kontinuierlichen Informationsaustausch im Sinne einer Smart Factory zu unterstützen. Erfassungsmodule für Betriebs- und Maschinendaten (BDE/MDE) übernehmen dabei den Informationstransfer von der heterogenen Produktionsumgebung in einen zentralisierten Datenspeicher.

Herausragende PROXIA Produktmerkmale und moderne MES Technikinnovationen vernetzen die Produktion intelligent zur smart factory -  auf Kurs zu Industrie 4.0.

Herausforderung durch steigendes Datenaufkommen

Ständiger Informationsaustausch zwischen den unterschiedlichen Unternehmensebenen, Werkstücken und Werkzeugmaschinen erzeugt große Datenmengen, die gehandhabt werden müssen.  Bei Kennzahlen- Auswertungen ist somit eine hochauflösende Drill-Down-Funktionalität nötig, um einen konkreten Informationszugriff zu ermöglichen. Hierzu stellt das Softwarehaus eine hybride Datenverarbeitungstechnologie zur Verfügung, die sowohl auf In-Memory- Technologie für schnelle Berechnungen im Server-Hauptspeicher als auch auf klassisches Datawarehousing zurückgreift.  Der Einsatz von mobilen Endgeräten, Smartphones und Tablet PC verspricht vor diesem Hintergrund, das Maßnahmenmanagement um eine weitere Facette zu bereichern. In diesem Kontext bietet der Softwarehersteller auch mobile Anwendungen an.

Fertigungsprozesse berechenbar und flexibel gestalten

Insgesamt zeigt sich, dass die Planung von Fertigungsaufträgen aufgrund der genannten Rahmenbedingungen nicht mehr statisch mit einem weiten Planungshorizont zu erledigen ist. Das dynamische Fertigungsumfeld zwingt auch die Planung zu einer hohen Reaktionsfähigkeit und ist abhängig von den Rückmeldungen aus der Fertigung. Erst durch die Kopplung der Feinplanung mit der ‘Informations- Cloud’ aus dem Shopfloor können Unternehmen auf Ressourcen- oder Kapazitätseinflüsse sofort reagieren. Auch der Blick auf diese Detailfrage zeigt, dass die vierte industrielle Revolution schon Einzug hält, und sich in ersten Prozesslösungen wiederfindet.

PROXIA startet in die Zukunft und begleitet seine Kunden auf dem Weg zu Industrie 4.0!

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